Service- und Assistenzhunde - mit Spaß Hilfe leisten

 

Auch die Ausbildung von Servicehunden findet mit Spaß für den Hund statt, selbstverständlich gewaltfrei und freundlich im Umgang mit dem Hund. Nur dann ist gewährleistet, dass Hund seine späteren Aufgaben zuverlässig und mit Freude erfüllt und es ihm auch langfristig gut geht.

Selbstverständlich steht immer der Mensch im Vordergrund, aber als tierschutzqualifizierte Servicehundetrainerin habe ich auch immer das Wohlergehen des Hundes im Auge.

Der Servicehund unterstützt mit ganz konkreten Hilfestellungen im Alltag den Menschen, der Hilfe benötigt.

Dafür bringen wir dem Hund zuerst bei, dass es ganz großen Spass macht mit seinem Menschen zusammen zu arbeiten. Danach kommen die speziellen Aufgaben:  z.B. Wasser oder benötigte Medikamente bringen, dem Besitzer einen epileptischen Anfall oder Über- bzw. Unterzucker anzeigen, oder als tierischer "Abstandhalter" dafür zu sorgen, dass sich ein Mensch mit PTBS-Syndrom sicherer fühlt. Vieles ist möglich.

Zunächst finden wir heraus, was der Hund können soll und womit Ihnen als Besitzer am meisten geholfen ist. Danach suchen wir den richtigen Hund für die Aufgabe und für Sie aus und trainieren Ihren Hund ganz individuell, so dass er Ihnen eine möglichst große Hilfe ist. Dazu ist eine gute Vorbereitung nötig, weshalb Sie möglichst frühzeitig mit mir Kontakt aufnehmen sollten. Selbstverständlich berate ich Sie im Vorfeld umfassend.

Wenn Sie bereits einen Hund haben, den Sie ausbilden möchten, ist ebenfalls eine gute Beratung und Vorbereitung nötig. Lange nicht jeder Hund eignet sich für die Ausbildung zum Servicehund, deshalb ist es immer besser, wenn der Hund erst nach einer ausführlichen Beratung ausgesucht wird.

Damit der Hund seinen zukünftigen Aufgaben gewachsen ist, mache ich bei Servicehunden vorher immer einen Welpentest. Viele Institutionen, die Servicehunde ausbilden, arbeiten mit Patenfamilien zusammen. Dies ist bei mir nicht der Fall. Der Hund ist von Anfang an bei Ihnen, Sie bilden den Hund unter Anleitung aus. Sollte dies, aus welchen Gründen auch immer, nicht möglich sein, übernehme ich die Ausbildung des Hundes für Sie. Da meine Kapazitäten diesbezüglich begrenzt sind, arbeite ich zudem mit KollegInnen zusammen, die diese Aufgabe ebenso verantwortungsvoll übernehmen können.

Auch die Finanzierung sollte vorher geklärt sein. Es ist möglich einen solchen Hund über Spenden zu finanzieren. Bis die Spenden zusammen sind, braucht es allerdings auch seine Zeit. Um einen Assistenzhund von der Krankenkasse als Hilfsmittel finanziert zu bekommen, muss es derzeit ein Blindenführhund sein. Alle anderen Assistenzhunde werden derzeit von den Krankenkassen nicht nach der Hilfsmittelverordnung finanziert. Um über die Krankenkassen oder über andere Träger die Finanzierung durchzusetzen, bleibt derzeit nur der Klageweg. Aber auch hierbei lasse ich Sie nicht allein. Sprechen Sie mich an. Ich freue mich auf Sie.

 Zur Vorbereitung auf Ihren Servicehund führe ich immer ein Analysegespräch mit Ihnen. Das Gespräch findet bei Ihnen zu Hause statt und dauert ca. 1,5 - 2,5 Stunden. Bitte vereinbaren Sie dafür einen Termin mit mir.

Preis: 60,- Euro

Sollten Sie außerhalb von Mannheim wohnen, kommen zusätzlich Fahrtkosten in Höhe von 0,40 Euro pro gefahrenen Km hinzu.